Einen geringen, aber signifikanten Zusammenhang zwischen Parodontose und Krebserkrankungen fand eine britisch-amerikanische Forschergruppe jetzt heraus. Dieser Zusammenhang blieb auch bestehen, wenn man die bekannten Krebs-Risikofaktoren wie das Rauchen und die Ernährung herausrechnet.
Sehr wichtig ist diese statistische Korrektur vor allem für das Rauchen, weil Rauchen nicht nur die Krebsentstehung, sondern auch die Parodontose kräftig fördert. Umso erstaunlicher war es, dass auch bei „Nie-Rauchern“ der Zusammenhang zwischen der Zahl der durch Parodontose verlorenen Zähne und des Risikos für eine Krebserkrankung nachweisbar war.
Deutlich war der Zusammenhang insbesondere bei Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse, des blutbildenden Systems und der Niere, bei Rauchern auch der Lunge.
Die Ursache für die im Durchschnitt um 14 % höhere Rate an Krebserkrankungen ist unklar. Zeigt die Parodontose ebenso wie die Erkrankung an Krebs ein gestörtes Immunsystem an oder ist sie ein eigenständiger Krebsrisikofaktor ?
In diesem Fall wäre Zähneputzen eine effektive Art der Krebsvorbeugung!
Quelle
Zusammenfassung der Originalstudie in Lancet Oncology 2008; 9:550-558 (engl.)


Ich finde schon erstaunlich, was alles rausgefunden wird.. bo,ey…. Und eigentlich könnten wir das doch alles zusammenfassen und sagen:
Ist das Immunsystem nicht mehr intakt, so erhöht sich die Gefahr, zu erkranken – auch an Krebs…
mensch, werdet doch nicht so hysterisch!!!!!