Eine gestern im British Medical Journal veröffentlichte englische Studie zeigt eine hohe Komplikationsrate beim Bodypiercing. Body – das waren in der Untersuchung alle Körperstellen außer dem Ohrläppchen.
Befragt wurden 10 503 Briten aus allen Regionen, 10 % aller Erwachsenen über 16 Jahre hatten sich an verschiedenen Körperregionen piercen lassen. Am häufigsten trugen junge Frauen zwischen 16 und 24 fest installierten Körperschmuck – fast jede zweite hatte sich so verzieren lassen.
31 % aller Gepiercten berichteten über Komplikationen, 15 % suchten deswegen den Arzt auf und 0,9 % mußten ins Krankenhaus. Blutungen, Infektionen und Schwellungen waren die häufigsten Beschwerden.
Quelle
BMJ: Body piercing in England: a survey of piercing at sites other than earlobe


Kein wunder wenn man sich ansieht was fuer schlechtes Material beim Piercen und nach der abheilung verkauft wird.
Auch in England wird oft nur das billigste aus china ohne auf die Qualität zu achten verkauft.
Wenn ich mir manche webshops oder bei Ebay reinschaue …..
Es zählt nur noch der Preis und nicht die Qualität.
Geiz ist ….
http://www.silberschmuck.de
Silberschmuck ist für Piercings genauso schädlich wie billiges Zeug aus China oder bei E-Bay.
Qualitativ guter Schmuck besteht aus medizinischem Titan, Implantatstahl oder 750er Gold und wurde nicht in China hergestellt.
Übrigens:
in dieser britischen Studie wurde sogar die normale Abheilreaktion (ein wenig Rötung und Schwellung an der Einstichstelle) bereits als Komplikation gewertet – sonst hätte man diese Zahlen gar nicht hinbekommen wie gewünscht….