Jetzt ist es raus und ganz offiziell: Der Impfstoff gegen Schweinegrippe, den die Bundesregierung eingekauft hat, ist nicht so gut verträglich.
Er enthält einen bisher unbekannten Immun-Verstärker. Impfen mit diesem Verstärker bedeutet: Kann gut gehen, kann aber auch zu Nebenwirkungen führen, die man bisher noch nicht kannte.
Wir haben darüber hier bereits berichtet.
Die amtierende Ministerin für Gesundheit, Frau Ulla Schmidt, hat heute noch einmal erklärt, dass alle Impfstoffe völlig unbedenklich seien.

Aber für Schwangere sollte doch der Impfstoff ohne Verstärker verwendet werden, sagt Frau Schmidt. Und deutsche Soldaten werden ebenfalls ohne Verstärker geimpft, genau so wie alle Bürger der USA.
Soldaten sind nichts Besseres, sondern was Anderes
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte dazu: „Um ihre Gesundheit zu schützen und die Durchhaltefähigkeit sicherzustellen, erhalten Angehörige der Streitkräfte einen sehr umfassenden Impfschutz, der weit über die Erfordernisse im Inland hinausgeht. Dabei ist es erforderlich, auf die wechselseitige Verträglichkeit mit anderen Impfstoffen zu achten. Wären zum Beispiel überall Zusatzstoffe enthalten, und die kumulieren sich und vertragen sich nicht miteinander, wird es problematisch“. Und: „Wir sind nicht was Besseres, sondern wir sind was Anderes“.
Virologe Kekulé: Bund hat falschen Impfstoff gekauft
Der Virologe Kekulé von der Universität in Halle erklärte in einem Interview mit dem MDR, die Bundesregierung habe den falschen Impfstoff eingekauft. Man sollte doch einfach den verdächtigen Verstärker weglassen.
Gute Idee, aber ob die (geheimen) Verträge der Bundesregierung mit dem Impfstoffhersteller dies zulassen? Außerdem müsste dieser verstärkerfreie Impfstoff ganz schnell eine (neue) Zulassung bekommen.
Fazit: Besser mit der Impfung gegen Schweinegrippe abwarten. Bisher infizierten sich über 20.000 Menschen in Deutschland mit der Schweinegrippe. Gestorben ist eine Patientin. Verglichen mit der „normalen“ Grippe scheint die „neue Influenza“ wirklich harmlos. Auf jeden Fall bisher so harmlos, dass niemand unbekannte Risiken eingehen sollte.
Allerdings: Der Impfstoff, der Soldaten, Schwangeren und US-Bürgern empfohlen wird, scheint nicht so riskant zu sein.
Ach so, noch was vergessen: Die Nachrichtensendung „heute“ meldet gerade auf ihrer Internetseite, dass auch die Mitglieder der Bundesregierung sich mit dem Soldatenimpfstoff impfen lassen will.
Quellen
Deutsches Ärzteblatt: Schmidt: Keine Bevorzugung von Soldaten bei Schweinegrippe
MDR: Interview mit Alexander Kekulé: Bund hat falschen Impfstoff gekauft


Kommentar meines Kollegen Dr. Popert aus Kassel per Email:
„Impfung verweigern!
Wenn der Impfstoff jetzt offensichtlich sogar für die „harten Kerle“ der Bundeswehr ebenso wie für Schwangere und Politiker zu gefährlich ist,
wird sich niemand mehr freiwillig einem unnötigen Impf-Risiko aussetzen wollen – schon gar nicht gegenüber einer bisher offensichtlich harmlosen Erkrankung.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass verantwortungsbewusste Ärzte jetzt noch die Reizstoffe verimpfen werden.
Jetzt können die hiesigen Hersteller die gepantschten Impfstoffe wegkippen (oder gnädig an die 3.Welt verschenken) und sich warm anziehen: niemand wird ihnen den Versuch verzeihen, billige Reizstoffe teurer zu verkaufen, als die eigentlichen Wirkstoffe.
Immerhin war die amerikanische FDA von Anfang an klüger und hat die gestreckten Impfstoffe nicht zugelassen.
Aber die STIKO Führungsetage wird sich wieder einmal fragen lassen müssen, warum sie der Impfindustrie nicht kritischer gegenübertritt.
Hier muss endlich einmal mit dem Besen ausgekehrt werden.
Oder brauchen wir noch mehr Skandale?
=> Ich denke, wir sollten uns dem Beispiel von Prof. Kochen anschliessen und kundtun, dass wir es nicht verantworten können, diese Impfstoffe zu verabreichen.
Wer macht mit?
Mit freundlichen Grüssen
Dr.med. Uwe Popert
Goethestrasse 70
34119 Kassel
[...] angeht. Helfen einem da Zeitungen und Co weiter? Hm. Hier fühle ich mich ganz gut aufgehoben: Landarzt. Geschrieben von querbeet. Veröffentlicht am Dienstag, 13. Oktober 2009 um 08:40. Abgelegt [...]
wenigstens kommt so etwas noch vor der „Impferitis“ heraus!
Ich werde mich auch nicht gegen diese Grippe impfen lassen, seit gestern habe ich den saisonalen Impfschutz in mir.ö
Das ist der Fluch des Geheimvertrages mit GSK: vermutlich kann der Bund nicht raus. Und GSK hat nunmal die Zulassung für das adjuvantierte Pandemrix und nicht für was anderes. Ich finde es erschreckend, wie panikgesteuert Steuermilliarden für eine Impfstoff rausgeworfen werden, den der Bund seinen eigenen Angestellten lieber nicht geben möchte.
[...] umstrittenen „Wirkverstärker“ ausgestattet. Nun ist öffentlich geworden, dass der Bund dem Impfstoff nicht traut und seine Angestellten (Soldaten) lieber nicht damit impft. Schade nur, dass GSK schon den Vertrag hat – da muss man wohl 50 Mio. deutsche [...]
[...] Verwirrung gibt es derzeit um die Impfung gegen die Schweinegrippe (siehe Landarzt). Ist sie sinnvoll oder nicht? Warum um alles in der Welt sollen Schwangere zuerst geimpft werden? [...]
Nicht Impfen lassen !!!!
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/
Hallo,
welcher Arzt impft überhaupt gegen Scheinegrippe?
mein Hausarzt lehn es ab, impft nur gegen die saisonale Grippe.
Bei uns gibt es ein PDF auf der Stadt-Homepage, vielleicht mal da nachsehen?!
Guten Abend,
an dieser Stelle möchte ich mich dagegen verwehren das wir Soldaten einen besseren Impfstoff bekommen. In meinem Fall bekommen wir erst einmal gar keinen Impfschutz. Es ist der 09.11.09 und in unserem Bereich gibt es immer noch Ärzte die uns empfehlen sich gegen die normale impfen zu lassen „hilft genauso“. Meine Kaserne ist die Technische Schule der Luftwaffe in Faßberg und hier ist nix zu sehen von der Zweiklassenmedizin ausser das wir keine Impfung bekommen. Da unsere Soldaten aus der ganzen Bundesrepublik Deutschland auf Lehrgänge kommen ist die Ansteckungsgefahr ziemlich hoch. Ich musste das einmal klar stellen….
MfG ein enttäuschter Soldat aus der zweiten Reihe des Gesundheitssystems!